Digitale Malerei – Von Monet zu computergestütztem Konstruktivismus

Ausstellung Ludwig Ullmann 1.9.2018 - 31.12.2018 in Bad Steben

 

Der Künstler Ludwig Ullmann lebte und arbeitete in Osnabrück.

         Er hatte zunächst ausschließlich gegenständlich gemalt und seine impressionistischen Darstellungen

         aus der Kunst Paul Cézannes entwickelt. Ende der 1960er Jahre entstanden daneben Serien von abstrakten

         Collagen für Siebdrucke und geometrische Gemälde. Nach einem Jahrzehnt intensiver wissenschaftlicher 

         Forschung und Dozententätigkeit arbeitete Ullmann in den letzten Jahren wieder kontinuierlich künstlerisch

         und realisierte eigene Bildgedanken und -konzepte. Dazu gehören vor allem die Auseinandersetzung mit

         konstruktiv-abstrakter Malerei, die Ullmann ein Leben lang beschäftigt hat, die Beherrschung des Computers,

         und ebenso das Erkennen der digitalen Bildmöglichkeiten. In seinen Werken  finden sich Ausstrahlungen

         von einer bildnerischen Mitte, aber auch lineare und kurvig geschwungene Kompositionen, die das Quadrat

         oder Rechteck des Rahmens irritieren. Hier brichtdiepersönliche Handschrift des Malers auf, der frei den

        „digitalen Pinsel“ führt mit durchgängigüberzeugenden Ergebnissen. Ludwig Ullmann wurde 1928 in

Hildesheimgeboren und verstarb 2017. 

                               Die Ausstellung  ist von Montag bis Samstagvormittag von 9.00 – 12.30 und von

                     Dienstag bis Freitagnachmittag von 14.00 – 18.00 Uhr geöffnet und bis Ende 2018

 in Bad Steben, Hauptstraße 22 zu sehen.

 https://www.frankenpost.de/region/naila/Abstrakt-geometrische-Kunst-in-Bad-Steben;art2443,6308769


 

 

 Struktur – Fläche – Raum

 

 Volker Leonhardt

Die Ausstellung ist bis Mitte März 2018  zu sehen. Zusätzlich sind Arbeiten von international bekannten Künstlern wie Victor Vasarely, Jörg Immendorff, Janosch, Oskar Kokoschka, Annapia Antonini und Arman Fernandez ausgestellt.

 

Volker Leonhardt wurde 1963 in Leipzig geboren, lebt und arbeitet in Berlin.

Von 1990 bis 1995 studierte Leonhardt Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Arno Rink und seinem Assistenten Neo Rauch. Hier absolvierte er anschließend ein zweijähriges Meisterschülerstudium bei Rolf Münzner. Die ausgestellten abstrakten Arbeiten zeichnen sich durch ihre kontrastreiche Farbgebung mit einem schwarzen geometrischen Körper auf lachsrotem Hintergrund aus.

Die dreidimensionale wirkende Kompositionen und quadratische Formate erzeugen eine besonders raumgreifende Wirkung.

 


Joan Miro in Bad Steben

 Ausstellung Joan Miro in der Spielbank Bad Steben, Casinoplatz 1, am 7.7.2017 um 11.00 Uhr.

Parallel zur Spielbankausstellung  sind zeitgleich weitere Lithografien und Original-Ausstellungsplakate bei Bio-Fair-Kunst-Genuss in der Hauptstraße 22 in Bad Steben zu bewundern.

 

  Joan Miro,   Die Eidechse mit den Goldfedern 1971, Farblithografie 35,5 x 50 cm, signiert und nummeriert II/X


„Die Kunst und das Tier – vom Hahn zum Doppelaffen“

 

Um über die frühesten Darstellung von Tieren zu sprechen, muss man weit zurückgehen. Die ältesten bekannten Tier-Kunstwerke stammen aus dem letzten Abschnitt der Altsteinzeit. Höhlenmalereien sind etwa 30.000 Jahre alt. Die Künstler waren Menschen der Art Homo Sapiens. Die Malereien der Tiere sind Zeugnisse eines Kampfes, der zwischen Mensch und Tier ausgetragen wurde. Es war das Tier, das den Menschen sowohl nährte, als auch bedrohte. Die Darstellungen sind Zeugnis der Überwindung animalischer Kräfte aus dem Impuls geistiger und künstlerischer Kraft.

 

Die Bilder und Plastiken der Künstler in dieser Ausstellung zeigen das Tier in der Gegenwart unter dem Aspekt der Dynamik oder des Designs. Das Spiel der Farben, komprimiert mit Fragmenten von Bewegung steht im Gegensatz zur realistischen Abbildung im Vordergrund.

 

Anja Muschik- Motzkus,  Grafikerin,  Schwarz-weiß Zeichnungen

Walter Busch,  Holzbildhauer, Skulpturen

Lorella Müller, Schülerin, Graffiti

Pablo Picasso, Lithografie

Jörg Immendorf, Lithografie

Rudolf Franke, Aquarell

Wolfgang Müller, Installation

 

Die Ausstellung ist geht bis 13. Mai 2017


Marion Lucka zeigt Traumwelten

Ausstellungseröffnung am 20.November 2016 um 11.00 Uhr in Bad Steben, Hauptstraße 22


LEBENDIG + STILL = STILLLEBEN?

 

Öl-, Acryl-, Aquarellbilder, Brandmalerei, Zeichnungen und Installationen

von  Christine Krauss, Carmen Sell,Wolfgang Müller

Helmuth Scholz, Harry Kurz.


Ausstellungseröffnung am 7. August 2016 um 11.00 Uhr

in Bad Steben, Hauptstraße 22

 


Kunst und Handwerk aus Ostafrika

                  Ausstellungseröffnung am 5. Juni 2016  11.00 Uhr

Kunst aus Ostafrika hält Einzug in Bad Steben. Nach der Ausstellung Kunst aus Burkina Faso im Jahr 2015 folgt nun eine weitere interessante Reise durch die ostafrikanischen Länder Somalia, Kenia, Äthiopien, Uganda, Sudan, Tansania.

Traditionelle Kunst hatte in diesen Ländern eine wichtige gesellschaftliche Stellung und ist Ausdruck der jeweiligen Kultur, der Bräuche und des Handwerks.

In Bad Steben hat man  nun die Gelegenheit zum Beispiel seltene Grabstelen der Konso aus Äthiopien, Kultgegenstände der Dinka aus dem Sudan oder Marionettenpuppen des Stammes der Nyamwezi aus Tansania zu sehen.

Farblich ergänzt wird die Ausstellung mit Fotografien aus Nakuro, Kenia von Udo Benker Wienands.


(N)Akt in Bad Steben 15.2.2016

            Ausstellungseröffnung am 15.2.2016 13.00 Uhr.

Die künstlerische Darstellungen  des nackten menschlichen Körpers werden in den Bildern von 23 Künstlern präsentiert. 35 Arbeiten, Farbholzschnitte, Lithografien, Radierungen, Ölbilder, Fotografien, sowie Arbeiten aus Stein, Porzellan, Keramik und Ton aus den Jahren 1935 bis 2016 sind zu bewundern.

 

  Im Bioladen Bio-Fair-Kunst-Genuss, Bad Steben  sind Werke von folgenden Künstlern zu sehen:

        Bärbel Göhl - Davidovich Sergey - Eichstaedt  Andreas - Geist Peter - Hermann Reinhold -

        Hüttengrund Siegfried Otto - Kurth Rolf - Menger Thomas - Münzer Rolf - Müller Lorella -

        Müller  Wolfgang - Nikishyma Olga - Palena Lorena - Oppel Gustav - Renker Christina -

        Rensch  Peter - Rex Tino - Seidel Erik - Sitte Willi - Thieroff Werner - Stoev Borislav -

        Wohlschlegel Walter - Zaumseil Peter 

            Dazu auch der folgende Pressebericht:

         http://www.frankenpost.de/lokal/naila/naila/Aktdarstellungen-aus-acht-Jahrzehnten;art2443,4666605

 

 


Ausstellung Walter Wohlschlegel 2015


Ausstellung Burkina Faso 2015

Im Land der Regenmacher - Kunst aus Burkina Faso – Sammlung Wolfgang Müller

               Kunstausstellung im Bioladen BIO - FAIR - KUNST - GENUSS

 

Die Objekte sind aus der Privatsammlung von Wolfgang Müller die er von seinen vielen Afrikareisen mitbrachte.

Er erläuterte zur Ausstellungseröffnung, dass die bildende Kunst Afrikas, sehr von religiös-gesellschaftlichen Aufgaben geprägt ist. Das spiegelt sich auch in der modernen Kunst wieder, wie man es ganz deutlich in den teils archaischen Motiven der Batiken von Ouedraogo Noufou aus Ouagaougou erkennen kann, die hier ausgestellt sind.

 

„Das künstlerische Schaffen der Völker Westafrikas steht also in engen Zusammenhang mit ihrer Religion und Mythologie. Um die Symbolik dieser Kunstwerke, eigentlich sind es ja Gebrauchsgegenstände, zu verstehen, muss man ihre Glaubenswelt kennen, der Schnitzer selbst, meist sind es die Schmiede, haben  hier eine wichtige Rolle.

 

All die Kunstformen, wie Tanz, Musik, Holz und Metallbearbeitung dienten und dienen teilweise noch heute, funktionalen Zwecken, immer sind sie mit einem sozialen Ereignis, wie einem traditionellen Fest oder Ritual untrennbar verknüpft. Die Regenzeit, die Ernte, Tiere oder Zwillingsgeburten, sind weitere bedeutende Anlässe.

Ein anderes  Merkmal dieser Kultur ist auch ein eingeprägter Ahnenkult.“ erklärte der Sammler.

Die Masken die hier zu sehen sind, hatten einst große Bedeutung. Sie verkörpern Ahnen, stellen aber auch Buschgeister und andere Wesen dar.

Buschgeister gilt es zu besänftigen, damit Unheil von der Gemeinschaft abgewendet wird. Entsprechend der afrikanischen Farbensymbolik, die meist Weiß für den Tod, Rot für das Leben und Krieg signalisiert,  werden viele der Masken mit diesen Naturfarben bemalt.

Sie stellen in der Regel keine Menschen dar sondern, den Geist eines Ahnen oder den Geist eines Tieres. Die Antilopenmaske ist nicht die Antilope, sondern der Geist der Antilope.

Und erst im Tanz offenbart sie ihre übernatürlichen Kräfte.

 

Ergänzt wird die Ausstellung mit Fotografien aus dem Leben der Dorfbewohner

 

https://www.frankenpost.de/lokal/naila/naila/Erlebnisse-in-der-Savanne;art2443,3882665

 

„Dem Dekor werden symbolische Bedeutung zugeschrieben. Dreieck, Punkte Rauten, Zickzacklinien oder gerade Linien, stellen eine verschlüsselte Sprache dar, deren tiefe Bedeutung nur der Initiierte kennt, und die er Nichtinitiierten nicht offenbaren darf.“

So der Sammler Wolfgang Müller über die Maske  Bewaba, BWA